Drucken E-Mail
Kulturhauptstadt 2010
Als Kulturhauptstadt Europas 2010 hat sich Istanbul von den vier Elementen des antiken Philosophen Aristoteles inspirieren lassen. Dabei steht „Erde“ für historische Bauten und kulturelles Erbe, „Wasser“ für Bosporus und Goldenes Horn, „Luft“ für Minarette, Kirchtürme, religiöse Vielfalt und Toleranz und „Feuer“ für Jugend, Technologie und moderne Künste.

So steht der Frühling im Zeichen der Luft und deshalb fokussiert sich die Stadt auf die Kirchtürme, die in die Luft ragen. Es geht um Religionen. Im Sommer steht das Wasser in den Vordergrund. Da geht es um das Meer, das Istanbul mit dem Rest der Welt verbindet und immer verbunden hat. Man darf gespannt auf die kulturellen, feuchten Veranstaltungen sein! Im Herbst lodert das Feuer und zeitgenössische Kultur steht somit im Mittelpunkt des Geschehens. Im Winter schließlich kommt alles zur Ruhe, alles steht im Zeichen der Erde. Da wird es um Traditionen und Geschichte gehen.

Programmablauf (Beispiel):
1. Tag: ANKUNFT ISTANBUL
Ankunft in Istanbul. Empfang durch die Reiseleitung. Transfer zum Hotel und Check-in.

2. Tag: ISTANBUL BYZANTINISCH
Nach dem Frühstück Fahrt in die Altstadt, wo die imposante Hagia Sophia (Kirche der Heiligen Weisheit) besichtigt wird. Das prunkvoll ausgestattete Innere der Hagia Sofia fasziniert Besucher und Touristen. Gold, Marmor, Fresken und Mosaike zeugen vom Reichtum des untergegangenen Byzanz. 532 erbaut, wurde die Hagia Sofia von Kaiser Justinian als Kirche genutzt, bis die Osmanen 1453 Istanbul eroberten und die Hagia Sofia in Istanbuls Hauptmoschee verwandelten. 1935 wurde die Moschee dann zum Museum. Wertvolle Mosaiken schmücken den riesigen Innenraum und die angrenzenden Räume, die riesige Kuppel hat einen Durchmesser von 33 Metern und ist 56 Meter hoch. Im Anschluß Spaziergang durch das Hippodrom. Einst in der byzantinischen Zeit war dieser Platz Zentrum der Politik und Stadion für Pferderennwagen. Aus der ehemaligen Zeit sind heute 3 Säulen noch im guten Zustand zu sehen: Gemauerte Säule, Schlangensäule und Theodosius-Säule (Ägyptischer Obelisk). Fahrt zur theodosianischen Landmauer, kurzer Halt beim Blachernenpalast (Tekfur Sarayı), dessen Mauern den einstigen Glanz byzantinisch-höfischer Kultur erahnen lassen. Nahe der theodosianischen Landmauer befindet sich die Chora Kirche. In dieser wunderbaren Kirche, an herrlich erhaltenen Teilen der Stadtmauern Konstantinopels gelegen, befinden die außergewöhnlichsten Beispiele Byzantinischer Mosaiken und Fresken. Die mit äußerster Vorsicht restaurierten Mosaiken und Fresken stellen Geschichten der Bibel dar, und haben seit dem 11. Jahrhundert die Wände und Decken der Kirche geschmückt. Nach einer 5 minütigen Fahrt Besichtigung der Pammakaristos Kirche (Fethiye Camii). Ein Juwel des alten Konstantinopels, das mit einer großartigen Architektur, raffinierten Wandauflösungen und prachtvollen Mosaiken aus der späten Blütezeit der byzantinischen Zivilisation aufwartet. Mittagessen im Restaurant Zeyrekhane (Osmanisch-Türkische Küche), die sich im Pantokrator Kloster befindet. Nach dem Mittagessen Besichtigung von Pantokrator Kloster, Die unter der Kommenen-Dynastie als imperiale Grablege diente ist eines der wichtigsten Sakralbauten des Christentums im Byzantinium. Die Bauart des Gebäudes ist im hellenistischen Kreuzstil, es verfügt über drei Apsen. Die eleganten Konturen dieser Kirche spiegeln die kraftvolle Architektur des Kaiserreiches des 12. Jahrhunderts wieder. Die bezaubernden Bodenmotive sind einige der seltenen Exemplare, die bis in die heutige Zeit überdauert haben. Rückfahrt zum Hotel, unterwegs kurzer Halt bei Vallens Aquädukt. Das Aquädukt wird aus zwei übereinanderliegenden Rundbogenarkaden gebildet. Es wurde im Jahre 378 von Kaiser Valens errichtet und im Jahre 760 von Baumeister Sinan restauriert.

3. Tag: ISTANBUL OSMANISCH
Nach dem Frühstück Fahrt in die Altstadt, wo die berühmte Blaue Moschee besichtigt wird. Blaue Moschee: Wahrzeichen Istanbuls, die Sultan Ahmet Moschee, die wegen ihrer prächtigen, blauen Fayencen im Innenraum auch Blaue Moschee genannt wird. Erbaut wurde die Moschee mit ihren sechs Minaretten Anfang des 17. Jahrhunderts. Anders als die Hagia Sofia mit ihrem düsteren Innenraum ist die Blaue Moschee mit ihren 260 Fenstern hell, bunt und Licht durchflutet. Im Anschluss Besichtigung von Topkapi Palast. Ab 1469 wurde an dem riesigen Palast gebaut. Viele Jahrhunderte diente der Topkapi Saray als Herrscher- und Verwaltungssitz des osmanischen Reiches. Der mächtige Gebäudekomplex besteht aus vielen einzelnen Pavillons in denen der Harem, Bibliotheken, Audienzsäle, Amtsstuben und Wohnräume des Sultans untergebracht waren. Im Anschluß Fahrt zum Ägyptischer Basar, der auch Gewürzbasar genannt wird, wurde 1663 als Teil des Baukomplexes der Neuen Moschee gebaut. Assoziation der Bilder und Atmosphäre jener Vergangenheit überleben noch in der Atmosphäre des heutigen Basars, was diesen Ort so anziehend und verwirrend macht. Mittagessen im Restaurant Pandeli. Ein historisches Restaurant in ganz orientalischer Atmosphäre mitten im Ägyptischen Markt, dem Gewürzbasar, mit der appetitlichen Auswahl von Vorspeisen und Fleischspezialitäten. Obwohl der griechische Gründer Pandeli schon längst gestorben ist, zählt es immer noch zu den eines der drei besten Restaurants in Istanbul mit türkischen Spezialitäten. Durch die Gitterfenster des Restaurants hat man den Ausblick auf die Galata Brücke und den Innenraum des Gewürzbasars. Nach dem Mittagessen Fahrt zur Süleymaniye Moschee, die für seine vier Minarette, die von allen Teilen der Stadt aus gesehen werden können, bekannt ist. Fahrt zu den traditionellen Edelanlagen am Bosporus. Besichtigung von Sale Kösk, ein historischer und stilvoller Palast, getränkt vom Old Splendour im osmanischen Fin de Sience, der einst Kaiser Wilhelm II. aufnahm und die starke Europäisierung der höfischen Kultur der Osmanen dokumentiert. Fahrt zum Ihlamur Kasri, der idylische Lindenpavilon, wahrer Kleinodien der osmanischen Belle Epoque, die einst als Jagd- und Lustkioske für den Sultan und den Harem in den wildreichen Wäldern vor den Toren Istanbuls errichtet wurde und auch als Gästequartier fungierte. Rückfahrt zum Hotel.

4. Tag: ISTANBUL MULTIKULTURELL
Fahrt entlang des Goldenen Horns, in das ehemalige Griechen-Viertel zur St Stephan Kirche Die Kirche wurde im Jahr 1871 in Wien geplant und konstruliert, hernach nach Istanbul verschifft und am Ufer des Goldenen Horns errichtet, besteht aus Gusseisen. Die St.Stephan Kirche bildet immer noch das geistige Zentrum der bulgarischen Gemeinde. Im Anschluß Besuch bei Patriarchat von Istanbul in Fener- Besichtigung der Patriarchatskirche St.Georg, deren inneres in die mystische-Atmosphäre orientalischen Christentums getaucht ist. Weiterfahrt nach Balat, dem früheren jüdischen viertel mit vielen Kneipen, kleinen Restaurants und Teestuben und Besichtägung von Ahrida Synagoge, eine von den ältesten, schönsten und ältesten Holzsynagogen in Istanbul, die vor Eroberung Istanbuls erbaut wurde. Fahrt nach Fatih und spazieren durch das Viertel der Fundamentalisten, den streng gläubigen Moslems, Sie sehen viele verschleierte Frauen und Männer mit Rauschebärten, aber auch unzählige kleine Läden, wunderschöne Stadtvillen und Holzhäusern, die mittlerweile als erhaltenswertes Kulturgut erkannt wurde. Besichtigung von Fatih Sultan Moschee. Die Moschee wurde einst auf den Ruinen einer Kirche erbaut, die durch Erdbeben und Kriege zerstört wurde. Zu der Moschee gehören eine Anzahl Nebenbauten: ein ganzes Universitätsviertel, eine Armenküche, Krankenhaus und Stallungen. Der eroberer Konstantinopels Sultan Mehmed II. liegt in der Türbe des Moschee-Komplexes begraben. Anschließend Fahrt in das einstige europäische Viertel von Istanbul das sich aus dem Genueser Stadtteil Galata heraus entwickelte nach Beyoglu zum Zülfaris Synagoge und Jüdische Museum. Besichtigung der Synagoge und dem angeschlossenem jüdischen Museum. Hier haben wir Einblicke in das jüdische Leben am Bosporus, die langen Wege der mediterrenen Welt von Palästina über Andalusien in das Osmanenreich erkennen läßt. Nicht weit befindet sich die Moschee der Araber. Besichtigung der Moschee, die ursprünglich die Dominikanerkirche von Pera war, 1325 errichtet wurde und noch immer den Landhauscharakter einer gotischen Predigerkirche zeigt. Die dreischiffige Basilika wurde nach Belagerung Konstantinopels in eine Moschee umgewandelt. Ende des 15 Jh. wurde sie den aus Spanien vertriebenen Mauren zugewisen, die ihr den Namen Arap Camii, Moschee der Araber gaben. Rückfahrt zum Hotel.

5. Tag: ISTANBUL ROMANTISCH
Nach dem Frühstück Fahrt (ca. 2 Stunden) mit einem exklusiv gecharterten Schiff entlang der europäischen und asiatischen Küste durch die 30 km lange Bosporus-Meerenge. Vorbei an malerischen, alten Sommerhäusern, prunkvollen Palästen und Festungen. Fahrt nach Nurosmaniye für einen Vortrag über türkische Knüpfkunst. Nachmittag Einkaufsbummel im berühmten „Großen Basar“, dem größten überdachten Einkaufsviertel der Welt mit rund 4000 Geschäften. Rückfahrt zum Hotel.

5. Tag: RÜCKFLUG
Transfer zum Flughafen und Rückflug

Reiseinfos
Reise als PDF
Bosporus
Leistungen
■ Transfers und Ausflüge in bequemen, komfortablen Bussen mit Klimaanlage
■ 5 Übernachtungen im Komfort-Hotel (Bad oder Dusche/WC) mit Frühstück
■ Traways-Reiseleitung
■ Eintritte
■ Flexible Terminauswahl
■ Verlängerungsmöglichkeit
Preise (€) und Termine 2010
Termine
Doppel
Einzel
01.01.2010.-31.12.2010
auf Anfrage
auf Anfrage
 
weiter >